Bhagavad Gita

  • Bhagavad Gita – Einleitung

    Kommentar von Krishna Chandra Unser Innerstes ruft nach Selbstverwirklichung. Jede Seele findet sich wieder in einem unglaublichen Kampf zwischen den Verführungen und Verlockungen kurzfristiger Interessen und der grundlegenden Wichtigkeit spiritueller Erfüllung. Aus dem entsteht eine Gespaltenheit, ein tiefer Graben zwischen dem, was uns eigentlich vom Innersten her wesentlich ist, und wie wir meistens unsere Zeit…

  • Bhagavad Gita – Kapitel 1

    Kapitel 1 Das erste Kapitel heisst „vishada-Yoga“, das Yoga der Verzweiflung, das Yoga der Erschütterung, das Yoga der Niedergeschlagenheit und Verwirrung. Dumpfheit ist gesetzter Staub, Verwirrung ist aufgewirbelter Staub. Deshalb stellt genau dies einen wesentlichen Yogapfad dar. Verzweiflung, die Kapitulation der weltlichen Identität, ist eine Initiation, ein Anfang für den Yogaweg. Eine Erfahrung der Leere,…

  • Bhagavad Gita – Kapitel 2

    Sankhya-yoga (Yoga der Weisheit, Yoga der Unterscheidung) Sri Krishna beginnt hier erst seine eigentliche Unterweisung. Er erklärt, dass das Atma-dharma, die wesensgemässe Aufgabe des Lebewesens nicht mit den sich selbst auferlegten und von aussen angenommenen Pflichten gleich zu setzen ist. Die Seele verbirgt sich in dieser  Welt hinter fremden Berufungen und arbeitet an der vermeintlichen Selbstverwirklichung…