
Religiosität ist oft vergangenheitsbezogen. Man wühlt in den Gerümpelkammern der Traditionen.
Wo sie aber nicht wächst und sich entwickelt, zerfällt sie. Wie mit allem Leben. Stillstand ist Rückschritt und Tod.
Es ist verkehrt und methodisch falsch, die theologische Aufgabe auf die blosse Nachahmung dessen zu beschränken, was unsere Vorfahren gemacht und getan haben.
Religion ist in diesem Sinne immer ein gewagtes Unternehmen, ein Risiko, sich zur terra incognita zu begeben. Würde dies aber unterlassen, reduzierte sich spiritueller Wachstum auf eine Entwicklungsgeschichte des Dogmas, eine Erläuterung von etwas im Grunde bereits Gegebenen.
Gäbe es ein derart statisches religiöses Bewusstsein, bestünde unsere Aufgabe einzig darin zu entfalten, was bereits da und ein für alle Mal gegeben ist.
Die physikalische Theorie eines sich ausbreitenden Universums gibt ein gutes Gleichnis ab für das, was sich auch auf ontologischer Ebene ständig vollzieht.
Religiöses Wachsen ist nicht nur Evolution, Reform oder Verbesserung, es ist echte Mutation, einen qualitativen Sprung in etwas ganz Neues.
Die letzte religiöse Wahrheit fällt nicht in den Bereich lehrmässiger Festlegungen oder gar individueller Befangenheiten. Deshalb kann es nur durch aufrichtiges Weiterwachsen – unter seiner Führung – erahnt werden.
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Heilige und geliebte Ungewissheit
Du musst das Leben nicht verstehen, dann wird es werden wie ein Fest. Und lass dir jeden Tag geschehen So wie ein Kind im Weitergehen Von jedem Wehen Sich viele Blüten schenken lässt. Sie aufzusammeln und zu sparen, das kommt dem Kind nicht in den Sinn. Es löst sie leise aus den Haaren, drin sie…
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Sri Krishna vereint Einheit mit Vielfalt
In unserer Zeit ist Advaita, die Lehre zur populären Weltanschauung erwachsen. Man kann dadurch auch die peinlich gewordene Frage nach Gott umgehen. Was bedeutet denn Advaita wirklich? Befreite Seelen, welche aus dem Entwicklungskreislauf (samsara) herausgehen, gehen nicht in Gott ein im Sinne einer Verschmelzung und überwinden dennoch alle Trennung zu Ihm, ohne jedoch ihre individuelle…
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Gedanken zu konfessionslimitierter Religion
Von F. Rückert Friedrich Rückert schreibt in „Weisheit der Brahmanen“: „In der natürlichen Religion geborenWird jeder Mensch, und nie geht diese ihm verloren. Ihm angezogen wird ein äussres GlaubentumDas nimmt im Leben er wie einen Mantel um. Er trägt es, doch die wache Seele legt es ab.Da bleibt der Glauben ihm, den Gott ihm selber gab.“ „Begreifen willst du…
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Religiöser Pluralismus
Die Mentalität der Dialogverweigerung „bis hierher und nicht weiter“ ist bereits Ausdruck von Nationalismus und Fundamentalismus – und führt nicht erst dazu. Identität entwickelt sich dort, wo man sich auf das Fremde einlässt und sich versuchsweise vom Übernommenen distanziert. Darum ist die Angst, Begegnung mit fremden Religionen führe weg von der eigenen Spiritualität, unbegründet. Durch…
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Ringen um Worte
Rumi sagt, Worte seien nur Staub, den der Besen „Zunge“ hervorbringt auf der Grundlage der Erfahrung. Alle Heiligen haben unter diesem Staub der Worte zu leiden gehabt. Sie können in Bildern umschreiben, hinweisen, aber nie tel quel benennen, was mit ihnen geschah und wie sie Gott wahrnehmen. In der Sprache der Menschen wohnt eine gewisse…
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Urvertrauen und apostolisches Glaubensbekenntnis
Spirituelle Gemeinschaft funktioniert nur, wenn die Seelen, mit denen wir Sanga haben, genug menschliche Reife aufweisen und durch die ausgeprägte Individualität des anderen nicht in Frage gestellt wird. Für gewisse Spiritualisten stellen die individuellen Lern- und Wachstumsphasen einer anderen Seele eine Bedrohung dar. Und Menschen, die sich angegriffen fühlen, können sehr grausam werden… speziell wenn…
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Kryptoreligiosität
In einem heiligen Kosmos zu leben, in dem alles göttlicher Ursprung und deshalb auch göttlicher Sinn hat, gibt ein grundsätzlich verschiedenes Grunderleben wie ein Mensch, der sich in einer entsakralisierten rein profanen Welt erlebt. Die gänzlich materialistische Weltanschauung ist historisch gesehen ein neues Phänomen. Wenn der Mensch entbunden von seinem Ursprung im Universum sinnlos irrt,…
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Was ist Religion?
Religion ist der Weg, den der Mensch folgt, um zu seiner transzendenten Bestimmung zu gelangen (Heils-Pfad). Die menschliche Grundbefindlichkeit ist weder wie sie sein sollte, noch wie sie sein könnte. Diese Erkenntnis erzeugt die Dringlichkeit des Anliegens. Das Bedürfnis des Transzendierens der gegenwärtigen Situation. Religion ist in dem Sinn das Grundbedürfnis des Menschen. Der Mensch…
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Dem Rufe Gottes folgen
Der Gott der eigenen kleinen Hoffnungen, der in der eigenen Lebensbilanz ein erfreulicher Pluspunkt sein soll, ist nicht der Gott der Wahrheit. Der Allmächtige und Allbarmherzige lässt sich nicht verbuchen – weder für eine bestimmte Konfession noch für den Eigenbedarf. Er tritt ergreifend und erschütternd in unser Leben ein, reisst uns aus allem Lebensallerlei heraus…
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Frage nach Gott
Beim Gestorbenen spricht die Gesellschaft wohlerzogen von dem, „der von uns gegangen ist“, als hätte sich irgendwer velaufen. In Wirklichkeit handelt es sich um nichts anderes als um eine verwesende Leiche. Was ist unsere wesentliche Existenz? Sind wir flüchtige Existenzen aud dem Weg zum alles verschlingenden Tod, auf dem Weg zur endgültigen irreversiblen Auflösung? Material…
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religio perennis – ewige Religion
Religionen sind Wege, religiös zu sein, die Erfahrung des Numinosen zu vermitteln. Man denkt an die zugrundeliegende Religiosität, wenn man von Religion (im Gegensatz zu “Religionen”) spricht. Man bräuchte ein Verb, um auszudrücken, worum es in der Religion geht (man kann nicht sagen, jemand “religione”. “Beten”, “Sich-Versenken” ist das, was verhindert, dass religiöse Erfahrung in…
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sanatan dharma
Sanatan Dharma bedeutet, die grundlegende, zum menschlichen Wesen gehörige Dimension wieder zu entdecken. Ein Archetyp, der nicht nach eigenen Vorstellungen gebastelt werden kann. Die in der Überlieferung verdichtete Erfahrung der alten Weisen sowie die eigene Verlebendigung und Aneignung derer wird uns auf unserer Lebensreise beflügeln. Jeder ist angesprochen, diese Wahrheit in sich auf diese oder…
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Weiterentwicklung des Glaubensinhaltes
Religiosität ist oft vergangenheitsbezogen. Wo sie nicht wächst, zerfällt sie. Wie mit allem Leben. Stillstand ist Rückschritt und Tod. Es ist verkehrt und methodisch falsch, die theologische Aufgabe auf die blosse Nachahmung dessen zu beschränken, was unsere Vorfahren gemacht und getan haben. Religion ist in diesem Sinne immer ein gewagtes Unternehmen, ein Risiko, sich zur…
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Was ist eine gute Religion?
Erfahrung der Religion Wird der Mensch sich seines Seins bewusst, sucht er nach einem Sinn, einer Bedeutung seiner Existenz. Er sucht Geborgenheit und zugleich die Relevanz seines Daseins in der Welt. Religion vermag einen letztlichen Sinnhorizont zu vermitteln und damit ein Sich-Erheben über die eigene Begrenztheit. Die Erkenntnis höherer Macht löst die Angst auf, die…
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Glaube und Bekenntnis
Im alten Griechenland bezog sich oikumene ursprünglich auf die Führung und Bewältigung des Haushalts. Mit der Erweiterung der Bedeutung von Haus und Haushalt ging auch die Erweiterung der Ökumene einher: Sie umfasste schliesslich die ganze Welt. In der Tat haben wir uns so weit über die Stammes und Sippenmentalität früherer Zeiten erhoben, dass wir das…
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Interreligiöser Dialog
„Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen“ chinesisches Sprichwort Dialog wird die Religionen verändern und zwar genetisch, das heisst von innen her und nachhaltig. Echte Begegnung bewirkt in der Tat eine Ausweitung des Bewusstseins sowie eine Stärkung der eigenen Identität. Dies gilt sowohl auf individueller wie auf kollektiver…
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religiöse Integration
Religionen sind Modelle, die versuchen, das Letzliche, Gott, sowie auch die Welt und uns selber zu deuten. So wie ein wissenschaftliches Modell ständig verändert und der Wirklichkeit angeglichen wird, so muss sich auch die vom Menschen verstandene Religion ihr Modell neu gestalten, muss die heiligen Bücher für die jeweilige Zeit, für das Hier und Jetzt…
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religiöse Urerfahrung
Allen religiösen Überlieferungen liegt eine gewisse „Ewigkeits-Erfahrung“ zugrunde, eine innere Erfahrung, die allen Völkern gemeinsam ist, die die verschiedenen religiösen Überlieferungen jedoch verschieden benennen. Die Erfahrung selber lässt sich schwer definieren, da man die Dinge durch die Brille der eigenen Kultur und Erfahrung sieht. Der kulturelle Bezugsrahmen, in den wir einfach hineininkarnierten, durchdringt uns so…
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Spielregeln der religiösen Begegnung
(aus dem griechischen Apologia – “Verteidigung”, “Rechtfertigung”) Apologetik bezeichnet den Teil der wissenschaftlichen Beschäftigung mit einer bestimmten Religion, der versucht, die Wahrheit und den Wert dieser Religion unter Beweis zu stellen. Apologetik hat ihre Aufgabe und ihren Platz, aber nicht in der religiösen Begegnung. Näherte sich ein Christ oder ein Buddhist oder ein anderer Gläubiger…
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Theodizee – Rechtfertigung Gottes angesichts des Leides in der Welt
Der Begriff „Theodizee“ wurde erstmals von Leibniz in seinem 1710 publizierten Buch „Über die Theodizee – Betrachtung der Güte Gottes, der Freiheit des Menschen und der Ursache des Bösen“ publiziert. Theodizee leitet sich ab vom Griechischen „Theos“ (Gott) und Dikae (Gerechtigkeit). Es existiert einen Widerspruch zwischen der Allmacht Gottes und seiner Gutheit. Unser Leben zeigt vielerlei…
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Spirituelle Aufarbeitung von Verbrechen
Zur Theodizee-Frage Eine Reflektion zur brutalen Vergewaltigung einer jungen Inderin Bei Naturkatastrophen und schlimmen Delikten werden die betreffenden Personen psychologisch betreut und es wird ihnen Hilfe und Beistand zugestanden. Es bräuchte aber auch theologische Aufarbeitung, wie ein solches Geschehen mit einem gütigen Gott zu vereinen ist. Die jahrelangen Pestplagen und letztlich das Erdbeben von Lissabon…
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Meine Religion und die anderen
1. Ausschliesslichkeit (Exklusivismus) -Exklusivismus bedeutet, nur die eigene Religion als vollkommen wahr zu betrachten. Alles, was dieser Wahrheit widerspricht oder nicht bis ins Detail deckungsgleich ist, kann dann höchstens noch fragmentarisch wahr sein. -Man betrachtet die eine Wahrheit als vedisch, christlich, islamisch etc… Und wenn eine religiöse Wahrheit wirklich ist, dann ist es bereits christlich,…
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Religiöse Grundmotivationen
In der Bhagavad Gita werden verschiedene Grundmotivationen für die spirituelle Praxis zusammenfassend als Karma, Jnana und Bhakti beschrieben. Karma: Das Ziel ist innerweltlich – wie zum Beispiel Gesundheit und Friede auf dem Planeten, bis hin zu einem angenehmen Leben in dieser Welt oder in höheren Lichtwelten. Es geht um das Gelingen persönlicher Anliegen und Wünsche.…
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indischer Polytheismus?
Panca-upasana – Verehrung der fünf Gottheiten Das ist ein System, das man überall in Indien findet. Und man sagt, es sei historisch eingeführt worden von Sri Sankaracarya. Das ist nicht ein primitiver Polytheismus oder ein sektiererischer religiöser Kult einer bestimmten geographischen Gegend (Hinduismus), sondern es beschriebt die Evolution des Bewusstseins. Jede einzelne individuelle Seele befindet…
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Blaise Pascals Wette
Die Menschen sind nicht bereit, sich von Erzählungen über Götter und Riesen trösten zu lassen und sind nicht bereit, das Unbekannte unbekannt bleiben zu lassen. So bauen sie Teleskope, Satelliten und Beschleuniger, verbingen endlose Stunden am Schreibtisch, um die Bedeutung der von ihnen gewonnenen Daten zu entschlüsseln. Das Bestreben, das Universum zu verstehen, hebt das…
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Engagierte Gelassenheit
Es kommt auf mich an, aber hängt nicht von mir ab. Ich muss die Welt nicht retten, aber Gott lädt mich ein, an seinem Plan, die er auch für die Welt hat, mitzuwirken. Dieses Engagment gehört zur Grundverantwortlichkeit eines Erdenbürgers einfach dazu. Man will sich durch die Spiritualität nicht einfach von er Wirklichkeit des dreidimensionalen…
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Die Welt von Gott her verstehen
Es ist ein schwindelerregendes Wunder, was sich da Stunde um Stunde abspielt und erregt in den meisten Menschen doch kaum ein Achselzucken, da sie dermassen in den Nebensächlichkeiten ihres Alltags verknüpft sind: Mit etwa 1000 km pro Stunde (abhängig vom Breitengrad) kreisen wir um unsere eigene Erdachse. Unsere Erde aber kreist mit über 100’000 km/h…
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Anfang der Welt (aus materialistischer Perspektive)
Am Anfang war alle Energie und Materie in einem unvorstellbar winzigen und heissen Ur-Feuerball von kleinstem Umfang sowie grösster Dichte und Temperatur komprimiert. Ein Gemisch aus Strahlung und Materie, das so dicht und heiss war, dass darin weder Galaxien noch Sterne existieren konnten. Vor 13.7 Milliarden Jahren begann mit einer gigantischen kosmischen Explosion, mit einem…
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Funktion von Religion 1
Lange wurde Religion nur als Projektion, Entfremdung, soziale Repression, Regression oder psychischer Unreife gleichgesetzt und somit als erledigt betrachtet. Erst später konstatiert man selber, dass man sich damit seiner eigenen metaphysischen und epistemologischen Wurzeln entbunden hat… Zwar wurde die Religion – weil in Opposition zu Naturwissenschaft, Technologie, Industrie, Fortschritt an sich – in der Moderne…
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Funktion der Religion 2
Definition: Religion ist ein kulturelles (in der Geschichte des Menschen haben auch sie ihren Anfang und Gott offenbart sie gemäss Ort, Zeit, Rezeptivität und Umständen) Zeichensystem (Riten, Rituale, Gesetze), das Lebensgewinn durch Entsprechung zu einer letzten Wirklichkeit verheisst. Lebensgewinn -Gesundheit und Hilfe, Stressenthebung (pragmatisch) -Wahrheit und Liebe -Identitätsgewinn in der Wandelwelt -teilt dem Menschen seinen…
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moralische und transmoralische Spiritualität
Auf dem innersten Weg gibt es natürlich Anleitungen, mit den Gesetzen der Welt erst einmal in Harmonie zu treten. Das nennt man „frommes Leben“, ein „moralisches Leben.“ In der Yoga-Tradition kennt man dies als die Grundlage des yama und niyama. In sich hat dies nichts mit der Essenz von Religion zu tun und moderne Atheisten…
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Devas und Gott
Devas Gott Unzählbar viele Ein einziger Fragmentarische Teile Das vollständige Ganze Sie ehren den Höchsten als abhängige Diener Letztliches Subjekt aller Verehrung und Ziel aller Aufmerksamkeit Erschaffene Wesen – ewig individuelle Seelen, die gerade diese momentane Aufgabe als Deva eingenommen haben Letztlicher Schöpfer von allem.Er ist ewig der Gleiche Existieren innerhalb der materiellen Schöpfung Existiert…
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Religiöse Weiterentwicklung
Religiosität ist oft vergangenheitsbezogen. Wo sie nicht wächst, zerfällt sie. Wie mit allem Leben. Stillstand ist Rückschritt und Tod. Es ist verkehrt und methodisch falsch, die theologische Aufgabe auf die blosse Nachahmung dessen zu beschränken, was unsere Vorfahren gemacht und getan haben. Religion ist in diesem Sinne immer ein gewagtes Unternehmen, ein Risiko, sich zur…
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Sri Krishna ist nicht vor 5000 Jahren erschienen
Indische Götterbeschreibungen sind für gewöhnliche Menschen sehr verwirrend. Da tauchen Wesen mit grüner, roter oder eben blauer Hautfarbe auf. Manchmal mit mehreren Köpfen. Es werden Wesen beschrieben, die tausende von Jahren leben, in den Himmeln fliegen und ihre äussere Erscheinungsform nach Belieben zu verändern vermögen. Es ist umso erstaunlicher, wenn man von den Geweihten Krishnas…
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Krishnas ewige Gestalt
Srila Vyasadeva, der auf der Stufe seiner Reife in Samadhi, in tiefer Trance das Srimad Bhagavatam erlebt, möchte dieses nun auch manifestieren als Schrift, und bat Ganesha, ihm als Sekretär behilflich zu sein. .Er würde diese Erkenntnis innerlich auf Ganesha übertragen, damit er es doch zum Nutzen der Menschen im Kali-yuga niederschreiben möge. Ganesha war in…
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Religiöses Grund-Credo
Wir betrachten alle Gemeinschaften, Philosophien und Lebens-Anschauungen, welche, die Liebe zu Gott als letztliches Lebensziel verstehen und dies auch zu Leben versuchen und diese Abenteuer-Reise auf der Grundlage von offenbarten Schrift begehen, als Vertreter des tiefsten religiösen Ausdrucks. Wir respektieren auch den spirituellen Wert von Pfaden echter Selbstverwirklichung und aufrichtiger Suche nach der absoluten Wahrheit,…
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Inexistente Hölle
Die Angst ist sinnbildlich die Hölle des Diesseits. Die Angst vor dem Tod reduziert uns auf menschliche Dimensionen und ist quasi das Rezept gegen die Selbstvergottung. Das ist ihre natürliche Schutzfunktion. Aber alle Glaubensgemeinschaften instrumentalisieren die Angst der Menschen für ihre Zwecke. Aus psychologischer Sicht ist die Drohung mit der Hölle ein Disziplinierungsinstrument, das bei Kindern…